Volker Willrodt

volker3.jpgTrauerredner in Baden-Württemberg und Heilpraktiker für Psychotherapie. Ich arbeite in Freiburg und seiner weiten Umgebung in ganz Südbaden. Ich gestalte und leite Feiern zu allen Lebensübergängen: Geburt, Hochzeit, Tod. Ich bin Mitglied in der Bundesarbeitsgemeinschaft Trauerfeier .

Geboren wurde ich 1957, ich bin verheiratet, und ich bin Vater von zwei Söhnen.

In Bonn und Marburg habe ich  vor langer Zeit studiert: Vergleichende Religionswissenschaft, ev. Theologie,  Ethnologie und Psychologie.  Meine wegweisende psychotherapeutische Ausbildung verdanke ich  Karlfried Graf Dürckheim und Dr. Maria Hippius-Gräfin Dürckheim in der Schule für Initiatische Therapie in Todtmoos-Rütte..

Seit 1992 bin ich Heilpraktiker für Psychotherapie. Von 1992 bis 2006 arbeitete ich psychotherapeutisch in der von Karlfried Graf Dürckheim und Maria Hippius begründeten Existentialpsychologischen Bildungs- und Begegnungsstätte. Freiberuflich leite ich seit vielen Jahren   kreativtherapeutische Gruppen in einer psychosomatischen Klinik. In eigener Praxis begleite ich Menschen, die letztlich ausgelöst durch eine wie immer geartete Not, in Berührung gekommen sind mit dem, was zutiefst ihr Schicksal ist.

Die im Jahre 1997 begonnene   Tätigkeit als Trauerredner wuchs im Laufe der  Zeit über ein kleines   Einzugsgebiet hinaus  und erstreckt sich inzwischen auf einen  regionalen Raum von   ca 120 km im Umkreis  meines Wohnortes. Von   der Psychotherapie  verlagerte sich der   Arbeitsschwerpunkt auf die  Gestaltung von Trauerfeiern in Freiburg, Lörrach, Villingen-Schwenningen, Offenburg und der weiteren Umgebung.

Nicht nur der Tod ist ein Horizont, über den wir nicht zu schauen vermögen, sondern eigentlich auch die Geburt und die Verbindung im Paar - wenn man es wirklich ernst nimmt. Dies sind die drei großen Übergänge im Leben, die seit jeher in Wort und Ritual begleitet wurden. Zunehmend suchen Menschen jenseits vorgegebener Formen eine individuelle Weise, diese Übergänge zu erleben. Dem versuche ich mit meinen Worten zu entsprechen. Mir wurde dabei immer deutlicher, dass nicht das aufwendige Ritual, sondern eine tiefe, achtsame und feierliche Schlichtheit das Wesentliche spürbar macht.

Der Lebensbeginn, das Lebensende, die Wirklichkeit der Liebe und  Erotik  zwischen zwei Menschen scheinen mir die Grundkräfte und die Grundfragen des Daseins zu sein, an denen wir Glück und Leid, Scheitern und Wachsen in tiefstem Ausmaß erleben. Diese Grundgegebenheiten des Lebens stellen uns in Frage. Wir Menschen sind jeweils mit uns selbst die Antwort. 

In der Mitte meiner Arbeit steht die Traueransprache. Sie entwickelt sich aus dem Gespräch mit den Angehörigen, mit denen, die zurückbleiben. 

Im Laufe der Jahre wurde immer deutlicher, dass diese Ansprache einen gleichsam künstlerischen Wert hat: sie ist Dichtung, Poesie und Abgesang auf ein unvergleichliches Leben, auf ein Miteinander von Menschen, die verbunden waren und sind. Mit meinen Worten betreten Menschen neue Lebensräume. Diese Verantwortung will getragen sein.

Ich spreche die letzten Worte am Ende eines Weges und vielleicht die ersten am Anfang: Worte von Leben und Tod.