Das Schweigen ist die Quelle aller Worte,  darum ist das Schweigen tiefer und eigentlicher als alles. Das Schweigen weiht jeden Raum, jedes Geschehen, jedes Wort. Es ist wie ein stiller, großer Segen.
In manchen Menschen wohnt das Schweigen. In ihrer Gegenwart wird die Welt wesentlich, und Unbegreifliches wird begreifbar. Vor dem Tod ist dies in einer außerordentlichen Weise heilsam, denn das Schweigen weiß. Es ist nicht Sprachlosigkeit, sondern der Grund aller Sprache. Es ist nicht stumm, sondern jenseits aller Worte mitteilsam. 

Daniela Willrodt begleitet die Trauergespräche, sucht Musik, die dem Ereignis entspricht, ist in einer Weise da, die in der Stille klärt, ordnet und zu sich finden lässt. Sie trägt das Schweigen des Todes, das Schweigen des Lebens in einer Weise, dass alle Fragen fraglos werden oder eine Antwort finden, die jenseits aller Worte Frieden schafft.

Am Ende einer Feier trägt sie auf Ihren Wunsch die Urne - vertraut mit Ihnen, vertraut mit dem Leben des Verstorbenen.
Sie weiß, was sie trägt.

So finden sich in der Trauerfeier zusammen: das wesentliche Wort und das tiefe Schweigen, die Ansprache und die Stille - damit der Tod geborgen und getragen ist, damit das Leben bewahrt bleibt zwischen dem Tag und der Nacht. 

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